
Von Stephanie
Dieser Beitrag ersetzt keine Finanzberatung. Alle Angaben zu Renditen, Laufzeiten oder Boni stammen aus öffentlich verfügbaren Informationen und laut Anbieter kommunizierten Erfahrungswerten. Krypto-Projekte können Chancen bieten, aber auch Risiken bergen. Gewinne sind nie garantiert. Deshalb: Informiere dich gründlich, bevor du investierst – und triff deine Entscheidungen bewusst.
Du weißt inzwischen grob, was Bitcoin ist.
Aber was passiert konkret, wenn du jemanden mit Bitcoin bezahlen willst?
Genau da hören viele Erklärungen auf. Da fallen Begriffe wie „Transaktion“, „Bestätigung“, „Netzwerk“ – und du sollst so tun, als wäre das alles völlig klar.
In diesem Beitrag machen wir es anders.
Wir begleiten eine einzige Bitcoin-Transaktion: von dem Moment, in dem du auf „Senden“ tippst, bis zu dem Moment, in dem die andere Person das Geld wirklich sieht.
Wenn du dir die Grundlagen zuerst noch einmal in Ruhe und zusammenhängend anschauen möchtest, findest du hier meinen Einstiegsartikel:
👉 Bitcoin einfach erklärt
Bevor wir ins Detail gehen, einmal der Überblick in einem Bild:
Stell dir vor, du schreibst einen Eintrag in dieses große digitale Notizbuch, das wir Blockchain nennen.
Du notierst: „Von dieser Geldbörse geht ein bestimmter Betrag an jene Geldbörse.“
Dieser Eintrag wird nicht an eine Bank geschickt, sondern an ein weltweites Netzwerk von Computern.
Diese Computer überprüfen, ob alles stimmt, und fügen deinen Eintrag in eine neue „Seite“ dieses Notizbuchs ein – einen Block.
Ist er einmal eingetragen, bleibt er.
Genau das ist deine Transaktion.
Wenn du die Blockchain als gemeinsames Buch verstehst, dann ist eine Bitcoin-Transaktion nichts anderes als eine neue Zeile in diesem Buch.
Wenn du dieses Bild vertiefen möchtest und verstehen willst, wie die Blockchain genau funktioniert, erkläre ich das hier Schritt für Schritt:
👉 Was ist die Blockchain?
Eine Bitcoin-Transaktion beginnt bei dir, in deinem Wallet.
Du öffnest deine Wallet-App, gibst eine Bitcoin-Adresse ein (das ist wie eine Kontonummer, nur als langer Code), wählst einen Betrag und bestätigst die Zahlung.
Manche Wallets zeigen dir zusätzlich eine Gebühr an, die sogenannte „Fee“. Diese Gebühr geht nicht an eine Bank, sondern an die Miner, die deine Transaktion in einen Block aufnehmen.
Wichtig ist:
Dein Wallet erstellt aus all diesen Informationen eine Art digital signierten Auftrag.
Du sagst dem Netzwerk:
„Von dieser Adresse möchte ich diesen Betrag an diese andere Adresse schicken – und ich bestätige das mit meinem geheimen Schlüssel.“
Dein privater Schlüssel bleibt dabei immer in deinem Wallet.
Er verlässt dein Gerät nicht.
Die Signatur beweist nur: „Ja, diese Person darf über diese Coins verfügen.“
Sobald du auf „Senden“ tippst, wird deine Transaktion ins Bitcoin-Netzwerk geschickt.
Du kannst dir dieses Netzwerk wie einen riesigen Raum vorstellen, in dem viele kleine Nachrichten herumschweben.
Jede dieser Nachrichten ist eine Transaktion, die darauf wartet, in einen Block aufgenommen zu werden.
Dieser „Warteraum“ hat sogar einen Namen:
Man nennt ihn Mempool (Memory Pool) – der Speicher, in dem unbestätigte Transaktionen gesammelt werden.
In dieser Phase ist deine Transaktion schon unterwegs, aber noch nicht endgültig bestätigt.
Dein Wallet zeigt dann oft etwas wie „Pending“, „ausstehend“ oder „wird verarbeitet“ an.
Jetzt kommen die Miner ins Spiel.
Miner sind Computer oder ganze Rechenzentren, die Folgendes tun:
Sie sammeln neue, unbestätigte Transaktionen aus dem Mempool.
Sie prüfen, ob jede Transaktion gültig ist:
– Stimmt die Signatur?
– Gibt es genug Guthaben?
– Wurde der Betrag nicht schon einmal ausgegeben?
Sie packen eine Auswahl dieser Transaktionen in einen neuen Block.
Der Platz in einem Block ist begrenzt.
Das bedeutet: Miner können nicht alle Transaktionen gleichzeitig aufnehmen.
Oft werden diejenigen bevorzugt, die eine etwas höhere Gebühr senden – einfach, weil Miner dann mehr verdienen.
Aber keine Sorge: Viele Wallets helfen dir, eine passende Gebühr zu wählen, damit deine Transaktion im normalen Zeitrahmen bestätigt wird.
Wenn du genauer verstehen möchtest, welche Rolle Miner im Bitcoin-System spielen und warum sie so wichtig sind, findest du hier eine verständliche Erklärung:
👉 Bitcoin-Mining einfach erklärt
Während die Miner ihre Blöcke bauen, passiert parallel der berühmte „Proof of Work“-Teil:
Die Miner versuchen, ein kryptografisches Rätsel zu lösen.
Wer es zuerst schafft, darf seinen Block an die Blockchain anhängen.
Wenn ein Miner erfolgreich ist, passiert Folgendes:
Sein Block wird als nächster Block der Blockchain hinzugefügt.
Alle Transaktionen in diesem Block gelten ab diesem Moment als bestätigt.
Die Miner erhalten ihre Belohnung – die Blocksubvention (z. B. 3,125 Bitcoin) plus die gesammelten Transaktionsgebühren.
Wenn deine Transaktion in diesem Block enthalten ist, gilt sie als „confirmed“.
Dein Wallet zeigt das meist mit „1 Bestätigung“ oder „1 Confirmation“ an.
Technisch gesehen reicht meist eine Bestätigung, damit eine Transaktion gültig ist.
Trotzdem warten viele Dienste – etwa Börsen – auf mehrere Bestätigungen, bevor sie eine Zahlung endgültig anerkennen.
Warum?
Stell dir die Blockchain wie eine Kette aus Blöcken vor, die nacheinander entstehen.
Je mehr neue Blöcke nach deiner Transaktion dazukommen, desto „tiefer“ rutscht sie in diese Kette hinein – und desto schwieriger wäre es, sie noch einmal zu verändern oder zu überschreiben.
Deshalb sagen viele Anbieter:
– Nach 1–2 Bestätigungen: Für kleinere Beträge okay.
– Nach 3–6 Bestätigungen: Für größere Beträge sehr sicher.
Für dich im Alltag bedeutet das:
Deine Transaktion ist oft nach wenigen Minuten sichtbar.
Sie wird immer sicherer, je länger du wartest und je mehr Bestätigungen dazukommen.
Das Entscheidende:
All das passiert im Hintergrund.
Du siehst in deiner Wallet im Grunde nur drei Zustände:
– „Ausstehend“ – Die Transaktion ist im Netzwerk angekommen, aber noch in keinem Block.
– „1 Bestätigung“ – Dein Eintrag wurde in einen Block geschrieben.
– „Mehrere Bestätigungen“ – Mit jedem neuen Block wird deine Transaktion sicherer.
Auf der Empfängerseite sieht es ähnlich aus:
Erst erscheint der Betrag „eingehend“ oder „unbestätigt“.
Nach einer oder mehreren Bestätigungen steht er als normales Guthaben in der Wallet.
Was kompliziert wirkt, folgt in Wahrheit klaren, nachvollziehbaren Regeln.
Genau dieses Prinzip ist auch entscheidend dafür, wie Mining-Erträge später sichtbar werden und wann sie tatsächlich als „verfügbar“ gelten.
Wie das konkret bei Mining Race funktioniert, erkläre ich dir hier Schritt für Schritt:
👉 Mining Race Auszahlung einfach erklärt
Eine Frage kommt fast immer:
„Wofür zahle ich eigentlich diese Gebühren?“
Die Gebühr (Fee), die du bei einer Transaktion bezahlst, geht an die Miner.
Sie ist eine Art „Dankeschön“ dafür, dass sie deine Transaktion in ihren Block aufnehmen.
Je mehr Menschen gerade Transaktionen versenden, desto voller ist der Mempool.
Wenn viele gleichzeitig wollen, steigen die Gebühren – weil die Nachfrage nach schnellem Eintrag in einen Block höher ist.
Dein Wallet hilft dir meist, eine geeignete Gebühr zu wählen:
– niedrigere Gebühr → Transaktion kann länger dauern
– höhere Gebühr → Transaktion wird bevorzugt behandelt
Es ist ein freier Markt – du bezahlst für Tempo.
Aber es ist keine versteckte Banken-Gebühr, sondern ein Anreiz für diejenigen, die das Netzwerk am Laufen halten.
Es gibt keine zentrale Stelle, die „Stopp“ sagen kann.
Solange deine Transaktion korrekt ist, wird sie früher oder später in einem Block landen.
Nein.
Wenn eine Transaktion einmal bestätigt wurde, ist sie dauerhaft in der Blockchain verankert.
Es gibt keinen „Zurück“-Knopf.
Nicht ganz.
Bitcoin ist pseudonym:
Es sind keine echten Namen gespeichert, sondern Adressen.
Aber die Transaktionen sind öffentlich sichtbar.
Das Schöne an der Blockchain:
Sie ist offen.
Wenn du möchtest, kannst du deine eigene Transaktion in einem sogenannten Blockexplorer anschauen.
Dein Wallet zeigt dir eine Transaktions-ID (einen langen Code).
Wenn du diesen in einen Blockexplorer eingibst, siehst du:
– ob deine Transaktion schon in einem Block ist
– wie viele Bestätigungen sie hat
– welche Adressen beteiligt waren
– wie hoch die Gebühr war
Wenn man all die komplizierten Begriffe einmal weglässt, bleibt etwas sehr Einfaches übrig:
Eine Bitcoin-Transaktion ist ein sauber protokollierter Eintrag in einem gemeinsamen digitalen Notizbuch, das viele Menschen gemeinsam pflegen.
Du erstellst eine Zahlung.
Das Netzwerk prüft sie.
Miner nehmen sie in einen Block auf.
Die Blockchain speichert sie dauerhaft.
Mehr ist es im Kern nicht.
Wenn du dich fragst, warum dieses System als so sicher gilt und wo reale Risiken liegen, findest du hier eine sachliche Einordnung:
👉 Bitcoin Sicherheit einfach erklärt
In meinem 0 € Info-Guide findest du:
📌 eine verständliche Übersicht zu Bitcoin und Mining
📌 klare Erklärungen, wie Mining Race aufgebaut ist
📌 zwei einfache Beispielrechnungen zum Einordnen
📌 ein übersichtlich aufgebautes Erklärvideo
📌 und eine Schritt für Schritt Anleitung für Einsteiger:innen
Alles an einem Ort – zum Nachlesen, Nachdenken und Einordnen.

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Als ich selbst begonnen habe, war Mining ein Rätsel für mich. Heute zeige ich Menschen, die neu im Thema sind, wie verständlich und nachvollziehbar Mining Race für Einsteiger:innen sein kann – in kleinen Schritten, ohne Stress mit der Technik.
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